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Zahnimplantate, Implantologie, Implantate
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Termine nach individueller Vereinbarung

Schnarchtherapie

Schlafen Sie schon oder schnarchen Sie noch?

Schlaf ist lebensnotwendig!


Er ist ein Fundament für unsere Gesundheit wie Atemluft, Nahrung und Wasser.
Wenn wir gut schlafen, wachen wir erfrischt auf und sind leistungsfähig für den
Tag. Wenn wir schlecht schlafen, kann es sich negativ auf alle Lebensbereiche
auswirken.

Was ist Schnarchen?

Bei normaler Atmung streicht die Luft durch die Nase, vorbei an den weichen
Strukturen im hinteren Rachen (Gaumensegel, Zäpfchen und Zunge). Im Wach-
zustand halten verschiedenste Muskeln diese oberen Atemwege auf.
Wenn man einschläft, nimmt die Muskelspannung ab, aber der Atemweg bleibt
normalerweise offen.
Wenn nun die muskuläre Spannung (Muskeltonus) zu locker ist,kommt es zu
einer Verengung des Rachenraums. Die benötigte Luftmenge muss mit größer-
er Geschwindigkeit angesaugt werden. Durch Vibration der erschlafften Rachen-
muskulatur entsteht dann das typische Schnarchgeräusch.
Folgende Faktoren begünstigen die Einengung des Rachenraums und somit das
Schnarchen:
- große Rachenmandeln
- ein langes weiches Gaumensegel
- ein vergrößertes Zäpfchen
- Einlagerung von Fettgewebe (bei Übergewicht)
Schnarchen ist in der Bevölkerung weit verbreitet und nimmt mit dem Alter deutlich
zu.

Was ist Schlafapnoe?

Der Begriff Apnoe kommt aus dem griechischen und bedeutet Atemstillstand. Ob-
struktive Schlafapnoe ist also "krankmachendes Schnarchen", das durch zeitweilige
Atemstillstände gekennzeichnet ist. Diese Atempausen entstehen durch völligen
Verschluss der oberen Atemwege. Ursache ist die Erschlaffung der Rachenmus-
kulatur im Schlaf.
Bei obstruktiver Schlafapnoe kommt es zu Atemstillständen, die 10 Sekunden
und länger andauern und sich in einer einzigen Nacht hundertfach wiederholen
können.
Während dieser Atemstillstände wird die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erheblich
eingeschränkt. Die Atempausen werden im Gehirn des Schlafenden registriert
und durch eine Weckreaktion überwunden. Diese Weckreaktionen sind lebens-
wichtig und bewahren vor dem Ersticken. Allerdings wird dadurch der Schlaf
selbst gestört, weil ein Übergang von einem tiefen Schlafstadium in einen nur
oberflächlichen Schlaf stattfindet. Die Betroffenen können sich am nächsten
Morgen nicht an die zahlreichen Weckreaktionen erinnern, da sie nur sehr
kurz sind. Aber die Schlafqualität der Patienten ist erheblich gestört.

Die obstrukive Schlafapnoe bedeutet erhebliche gesundheitliche Risiken:

- Bluthochdruck
 (Das Herz muss verstärkt arbeiten, um die Blutzirkulation in 
  Gang zu halten. Dadurch steigt der Blutdruck, der manchmal auch nach

  Wiedereinsetzen der Atmung auf hohem Niveau verbleibt)
- nächtliche Herzrhythmusstörungen
- unregelmäßiger Herzschlag 
(bis zu sekundenlangem Aussetzen)
- erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
- Depression


Patienten mit ausgeprägter, unbehandelter Schlafapnoe haben eine deutlich

herabgesetzte Lebenserwartung!

Welche Symptome deuten auf Schlafapnoe hin?

- Tagesmüdigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Verminderte Leistungsfähigkeit
- Ein rauer, trockener Hals und morgendliche Kopfschmerzen
- Nächtliches Schwitzen, unruhiges Schlafen und nächtlicher Harndrang
- Die Betroffenen klagen über nächtliches "Herzrasen"
- Beklemmungsgefühl
- Erstickungsangst
- Sexuelle Funktionsstörungen können beim Mann durch Schlafapnoe 
  verursacht werden.

Das Leitsymptom der obstruktiven Schlafapnoe ist die Tagesmüdigkeit.
Durch den von vielen Weckreaktionen unterbrochenen Schlaf, schlafen
die Betroffenen nicht erholsam, obwohl sie die ganze Nacht im Bett liegen.

Der Kranke fühlt sich morgens wie zerschlagen, den ganzen Tag lang ist er
müde. Er nickts tagsüber ein, kann sogar beim Autofahren einschlafen. Ein
nicht geringer Teil aller Verkehrsunfälle ist laut Statistik auf Müdigkeit am
Steuer zurückzuführen.
Isolation, Misserfolg im Beruf und die ständige Müdigkeit können zu Depres-
sionen führen.

Wie wird die Schlafapnoe diagnostiziert?

Wenn Sie die oben aufgeführten Symptome haben, sollten Sie Ihren Hausarzt
konsultieren. Er wird Sie an einen ambulanten Schlafmediziner überweisen.

Z.B. das Schlaflabor der Ruhrlandklinik, einem der führenden Institute in unser
Nähe, unter Leitung von Herrn Prof.Dr.Helmut Teschler.

In einer ambulanten Screening-Untersuchung wird Ihnen über Nacht ein Auf-
zeichnungsgerät mitgegeben (ähnlich wie ein Langzeit EKG). Während Sie
nachts schlafen, zeichnet dieses verschiedene Daten auf (z.B. Pulshöhe,
Sauerstoffgehalt des Blutes usw.). Alternativ erfolgt die Untersuchung in einem Schlaflabor.

Der Facharzt wertet diese Daten am nächsten Tag elektronisch aus und stellt
die Diagnose. Er wird ggf. auch noch weitere Untersuchungen veranlassen.
Je nach Schweregrad der diagnostizierten Schlafapnoe wird der Facharzt die
geeignete Therapieform vorschlagen.


Eine dieser Therapieformen kann ein intraorales Schnarch-Therapie-Gerät sein.

Es handelt sich dabei um Zahnschienen. Sie werden nachts im Mund getragen
und halten den Unterkiefer vorne und bewirken somit einen Zug auf die Weich-
gewebe wobei der Luftweg wieder geöffnet wird. 

Diese Funktion macht die Schnarch-Therapie-Geräte zu einem komfortablen
und wirkungsvollen Schnarchschutz. Untersuchungen belegen, dass bei über 90%
der Patienten das Schnarchen reduziert und der Apnoe-Index um ein
Vielfaches gesenkt werden kann.